inspiration collaborations jotex design collab
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ALS IDA SJÖSTEDTS MARKE 2001 gegründet wurde, galt sie als Außenseiterin in der minimalistischen Modeszene. Das Publikum hat die verträumte Ästhetik von Ida jedoch schnell ins Herz geschlossen. Sie wurde mit dem schwedischen Modepreis Guldknappen ausgezeichnet und bei der Elle Gala zur „Designerin des Jahres“ gewählt. Ihre Kleider wurden sowohl von schwedischen Prinzessinnen als auch von Influencern getragen. In Zusammenarbeit mit Jotex hat sie den Teppich Abstract rose entworfen.

Woher hast du die Inspiration für dein Teppichdesign genommen?
Meine Designsprache ist stark von Blumendrucken geprägt, daher war es selbstverständlich, sie auch in diesem Fall zu verwenden. Ich habe eine Rose von einem meiner Drucke genommen – diese Kollektion ist allerdings noch nicht im Handel erhältlich – und habe sie vergrößert. Der Name „Abstract Rose“ ist genau das, was man sieht: ein Druck einer Rose in extremer Nahaufnahme, die das Muster fast abstrakt macht.

Wie unterscheidet sich das Designen eines Kleidungsstücks von einem Teppich?
Ein großer Unterschied besteht darin, dass man nicht mit einem Körper arbeitet. Man muss beispielsweise nicht darauf achten, wie der Stoff je nach Körpertyp fällt. Ein Teppich liegt normalerweise jeden Tag über einen längeren Zeitraum in einem Raum. Auch wenn ich der Meinung bin, dass meine Kleidung lange halten sollte, muss ein Teppich noch zeitloser – aber gleichzeitig modern sein. Darüber hinaus sprechen wir von völlig anderen Proportionen, alles ist viel größer und das Ganze kann abstrakter gestaltet werden.

Was ist der perfekte Teppich für dich?
Er sollte nicht nur einem aktiven Leben standhalten, sondern auch Farbe und Atmosphäre in den Raum bringen und ihn weicher machen. Ein guter Teppich sollte zudem groß sein und seinen Platz einnehmen. Viele machen den Fehler, einen zu kleinen Teppich zu kaufen. In dem Fall kann das Ergebnis chaotisch und unordentlich wirken.


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ANGELO DA SILVEIRA GRÜNDETE 2018 die Modemarke Diemonde. Die Marke verbindet globale Straßenkultur mit skandinavischer Ästhetik. Das Unternehmen hat eine Mikrofabrik in Örebro gegründet und fertigt seine Kleidungsstücke in Schweden. Ein großer Fokus liegt auf Nachhaltigkeit, gesellschaftlichem Engagement und Handwerkskunst. Diemonde hat eine Reihe von Auszeichnungen erhalten, darunter den Elles Hederspris 2023. In Zusammenarbeit mit Jotex hat Angelo da Silveira den Mortal coil shell entworfen.

Wie viel vom Modedesigner Angelo da Silveira ist im Teppich zu sehen?
Vieles, aber vielleicht ein weiterer Teil meines Universums, der noch keinen Platz hatte, als ich Mode kreierte. Wenn ich Kleidung entwerfe, gehe ich normalerweise vom Zeitlosen aus und gehe eher kommerziell vor. Bei dem Teppich hatte ich mehr Freiheit und die Möglichkeit, mit Farbe und Form zu spielen.

Woher hast du die Inspiration für dein Teppichdesign genommen?
Genau wie bei meiner Kleidung: von den Kontrasten. In diesem Fall haben wir mit farblichen Kontrasten gearbeitet. Dass ich so sehr auf Kontraste setze, hat viel mit mir und meinen Erfahrungen zu tun. Ich kam im Alter von sieben Jahren mit meiner Familie aus Westafrika nach Schweden. In Schweden bin ich in einer multikulturellen Gegend in Örebro aufgewachsen, wo ich die Ehre hatte, ganz tolle Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen. Dadurch habe ich gelernt, die Schönheit von Kontrasten zu schätzen. Ich kehre vor einem kreativen Prozess immer in mich selbst zurück und beginne mit Begegnungen zwischen verschiedenen Welten, Elementen und Menschen.


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DER MODEDESIGNER UND COUTURE-SCHÖPFER Lars Wallin ist für seine glamourösen, handgenähten Kleider bekannt, die von vielen Prominenten und königlichen Hoheiten getragen werden. Seine Kollektionen sind eine Verflechtung aus Kunst und Mode, stets mit einer Hommage an die Handwerkskunst. Heute leitet er zudem das NK Atelier, wo Kunden ihre alten Kleidungsstücke aufpeppen oder eine neue Kreation nähen lassen können – ein Gegengewicht zur Wegwerfmentalität, die in der Modewelt stark dominiert. In Zusammenarbeit mit Jotex hat er den Teppich Feel free entworfen.

Woher hast du die Inspiration für dein Teppichdesign genommen?
Ich habe einen ganz anderen Ansatz verfolgt als beim Designen von Kleidung. Ich habe mich hingesetzt, um verschiedene Variationen zu zeichnen. Es hat wirklich super viel Spaß gemacht und war unglaublich inspirierend! Das Ergebnis war ein malerischer und künstlerischer Teppich, gleichzeitig sehr organisch mit weichen Formen.

Wie unterscheidet sich das Designen eines Kleidungsstücks von einem Teppich?
Der Designprozess selbst unterscheidet sich nicht so sehr. Ganz gleich, was ich entwerfe, ich gehe vom Auftrag selbst aus. Wo soll das Objekt verwendet werden? Wann? Was möchte man erreichen? Wer wird das Produkt verwenden? Bei Kleidung geht es natürlich mehr um 3D, aber der Gedanke dahinter ist derselbe.

Wie viel vom Modedesigner Lars Wallin ist im Teppich zu erkennen?
Ich denke, man erkennt die weiblichen Formen und den Glamour. Ich liebe Glanz und Schimmer, deshalb haben wir Fäden eingewebt, die dem Teppich einen seidigen Schimmer verleihen. Genau meine anderen Designs ist dies ein Teppich, der alles andere als minimalistisch ist.

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MIT DEM EHRGEIZ, neu gestaltete Mode auf kommerzielle Weise zu schaffen, hat sich Rave Review zu einem bekannten Namen in der Modebranche entwickelt. Das Duo Livia Schück und Josephine Bergqvist wurde mehrfach für sein einzigartiges Design und seine innovative Arbeit ausgezeichnet und hatte Shows auf der Mailänder Modewoche. Die Kleidung wurde von bekannten Persönlichkeiten getragen, wie Miley Cyrus, Katy Perry und Dua Lipa. In Zusammenarbeit mit Jotex wird nun der Teppich RRrug. auf den Markt gebracht.

Woher habt ihr die Inspiration für das Teppichdesign genommen?
Wir waren uns schnell einig, dass es etwas Kariertes werden würde. Wir wollten unbedingt etwas machen, das sich wie Rave Review anfühlt, und eines unserer stärksten Designmerkmale sind Quadrate – aber auch allgemeine Vintage-Muster. Darüber hinaus arbeiten wir viel mit Schnitten und Patchwork, daher fühlte es sich natürlich an, die beiden Teile in einem Teppich zu verbinden.

Wie unterscheidet sich das Designen eines Kleidungsstücks von einem Teppich?
Es liegt auf der Hand, dass Kleidung einen Bezug zum Körper und zu Trends haben muss. Ein Teppich kann über Generationen hinweg vererbt werden, sofern das Material dies zulässt. Doch tatsächlich unterscheidet sich die Arbeit erstaunlich wenig. Wenn Josephine und ich Kleidungsstücke entwerfen, wollen wir aufregende Kleidungsstücke schaffen, die einen möglichst klaren Absender haben. Gleichzeitig müssen sie kommerziell sein, wir möchten natürlich, dass die Leute sie tragen. Das Gleiche gilt für diesen Teppich. Wir wollen etwas Innovatives schaffen, das hundertprozentig begeistert. Aber vor allem muss es etwas sein, das man kaufen und jeden Tag bei sich Zuhause haben möchte.


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BEA SZENFELD IST MODEDESIGNERIN, Handwerkerin und Künstlerin. Sie hat sowohl internationale Superstars wie Lady Gaga und Björk als auch die ehemalige schwedische Kulturministerin Alice Bah Kuhnke eingekleidet. Beas Arbeiten waren sowohl bei Liljevalchs in Stockholm als auch zuletzt im Metropolitan Museum in New York zu sehen. Außerdem arbeitet sie gerne praktisch und unterrichtet Flicktechniken und andere Neuanfertigungen im Fernsehmagazin Go‘kväll. Für Jotex hat sie den Teppich Nostromo entworfen, benannt nach dem Raumschiff im ersten Alien-Film.

Wie unterscheidet sich das Designen eines Kleidungsstücks von einem Teppich?
Normalerweise gehe ich sehr handwerklich vor. Ich schneide Papier, klebe und baue. Vieles erfolgt zufällig. Dieser Teppich ist weit entfernt von der Kleidung, die ich normalerweise entwerfe. Er kommt meinem künstlerischen Schaffen ziemlich nahe. Ich habe mehr auf der Grundlage einer Idee gearbeitet – einem zukünftigen Trend – und weniger darauf, wie das Material am Körper fällt.

Woher hast du die Inspiration für dein Teppichdesign genommen?
Inspiriert hat mich vor allem das Thema KI. Ist sie gut oder schlecht? Können die Funktionen helfen oder schaden? Ich begann mit der Idee zu spielen: Wenn ich ein KI-Roboter wäre, der mit vielen natürlichen Naturbeschreibungen gefüttert würde, die ich noch nie gesehen habe – wie würde das gedruckte Ergebnis aussehen? Ich habe auch ein gewisses Maß an Klimaangst hinzugefügt. In Zukunft werden wir vielleicht keine echten Wälder und Wiesen mehr haben, es wir wahrscheinlich auch weniger Wolken geben. Ich habe einen Teppich entworfen, als wäre ich ein zukünftiger KI-Roboter, der eine verschwundene Natur interpretieren soll, eine Natur, die auf einem Bild nicht mehr existiert. Das Ergebnis ist eine leicht verschwommene, pixelige Erinnerung. Es wird ein bisschen zu „KI trifft auf Design, das Umweltfragen aufwirft“. Allerdings glaube ich absolut nicht, dass sich der Käufer des Teppichs darüber Gedanken machen muss. Der Prozess ist eine Sache, das Ergebnis eine andere.

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